Verdi und Amazon streiten seit 2013. Die Gewerkschaft strebt einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in deutschen Verteilzentren an, der sich an der Einzelhandels- und Versandwirtschaft orientiert. Der Streik ist Teil des Vorstoßes von Verdi, die Verhandlungen mit dem Online-Handelsriesen über einen Tarifvertrag für “gute und gesunde Arbeit” abzuschließen. Neue Streiks für einen Tarifvertrag mit dem Online-Händler Amazon gehen am Amazon-Standort in Bad Hersfeld weiter. Wir fühlen uns “zu Hause in Leipzig”, einer der schönsten und am schnellsten wachsenden Städte der Bundesrepublik Deutschland. Unser Firmensitz im Herzen Leipzigs bietet sehr gute Arbeitsbedingungen und dank unserer zentralen Lage eine perfekte Anbindung an den Nah- und Fernverkehr. Als tarifgebundener Arbeitgeber stehen unsere Mitarbeiter im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. So kann ein großer Teil unserer Mitarbeiter von flexiblen Arbeitszeiten profitieren. Darüber hinaus ist uns die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ebenso wichtig wie die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben und die Förderung behinderter Arbeitnehmer. 2014 erhielten wir den Preis für ein behindertengerechtes Unternehmen vom städtischen Sozialverband KSV.

Die Gewerkschaft Verdi rief zum 48-stündigen Streik auf, um die Tarifverhandlungen mit dem Einzelhandelsriesen “zu beschleunigen”. Die Gewerkschaft strebt seit langem einen Tarifvertrag für deutsche Amazon-Beschäftigte an. Die Gewerkschaft fordert den Abschluss eines Tarifvertrags, um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Darüber hinaus fordert Verdi im seit mehr als sieben Jahren andauernden Tarifkonflikt mit dem Online-Händler die Anerkennung regionaler Tarifverträge für Einzelhändler und Versandhändler. “Ein allgemein verbindlicher Tarifvertrag würde dann auch für Amazon gelten”, sagte Akman. Verdi forderte zudem, tariflich verbindliche Tarifverträge im einzelhandel zu machen. “Das Unternehmen muss endlich die Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel anerkennen”, sagte Akman. “Gehälter und Gehälter bei Amazon dürfen nicht mehr im Stil eines Herren des Herrenhauses festgelegt werden.” Ein Amazon-Sprecher sagte, das Unternehmen sei ein fairer und verantwortungsbewusster Arbeitgeber, auch ohne einen Tarifvertrag zu haben, und fügte hinzu: “In unseren Fulfillment-Centern sind unsere Löhne am oberen Ende dessen, was in vergleichbaren Jobs bezahlt wird.” Amazon hat solche Forderungen zurückgewiesen und darauf bestanden, dass es sich auch ohne Tarifverhandlungen um einen “fairen und verantwortungsvollen Arbeitgeber” handelt und die Löhne, die es zahlt, am oberen Ende des Einzelhandels- und Versandhandels stehen.